Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1302739
IX. Kapitel. 
Composition 
Die 
der 
Kirchen. 
107 
Gylinder und eine echte Galottenkuppel mit Lanterna, auch die hier noch 
polygonen Kreuzarme mit halbkuppelartiger Bedeckung; innen davon 
grossartigster Wirkung durch Höhe, Einheit des Raumes und Oberiieht"; 
unten rings Nischen für Altäre. Fassaden bedarf diese Kirche keine. Vgl. 
ä. 53. Die Ausführung zum Theil beträcht- 
lich später.  
Der Tempietto bei S. Pietro in Montorio T. E  
zu Rom (ä. 53) summt der (nicht ausgeführten, '   
aber bei d'Agincourt a. a. O. nach Serlio,  ' 
L. III abgebildeten) Hofhalle (Fig. 47), Alles   
in Rundformen; die Mauermasse durchgängig -  - 
mit Nischen belebt, deren Einschneiden in die  v, 
grössern cylindrischen Wandflächen dem B. . _ . 
gar keine Sorge machte. Der Aufriss, Fig. 27.  
Der Bau V9n S- Peter  8)- Neuere Fig. 46. Consolazione zu Todi. 
Literatur:  
Grosse Publication von H. v. Geymüller: Die ursprünglichen Entwürfe 
für S. Peter in Rom (einstweilen mit bloss vorläufigem Text, Wien und 
Paris, seit 1875).  C. A. Jova- 
novits: Forschungen über den Bau       k  _i  
der St. Peterskirche zu Rom, Wien iliiiiiiiiiiiilzyiäi       
1877.  Mehrere Aufsätze von   
R. Redtenbacher.  Ueber lllichel-   
angelds Antheil u. a. Garnier, in  . ' - .  
dem Jubiläumsheft der Gazette  KIR 132 
des beaux apts 1874.  . 1 . i; 
Bei der Unmöglichkeit, eine  o   -  
sehr schwierig und streitig ge-  , 9! .  
wordene Untersuchung hier auch   iql 
nur im kürzesten Abriss wieder- i ' . '  
zugeben, be nü en wir uns mit  X ' . . 7 35: 
Folgendem. g g       
dass Bramante einen Gentralbau         
Ausser allem Zweifel steht,  
gewollt hat und dass der herr-  
liche Grundriss (Geym, T, 4 und  '  
hier Fig 48) Sein Werk ist: Die Fig.47. Romffempietto bei S.Pietr0 in Montorio. 
vier Arme des griechischen Kreuzes 
innen, mit Apsiden, aussen mit geraden Abschlüssen; der Grundriss des 
Innern aus lauter Rundformen bestehend, mit Nischen durch und durch 
belebt; die vier Ecken mit mächtigen Capellen und Thürmen ausgefüllt. 
Diesen Entwurf stellt auch eine Schaumünze Julius II. (mit der Umschrift:
        

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