Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1302710
IX. Kapitel. 
der Kirchen. 
Gomposition 
Die 
105 
VOII 
Diese polygone Halle mit Zeltdach wurde dann auch auf Kuppeln 
Langkirchen angewandt, z. B. an S. M. presso S. Celso, angeblich 
Fig. 
Madonna dell" Umiltä zu Pistoja. 
(doch schwerlich) ebenfalls von Bramante, und an der Kirche von Saronno, 
einem in seinen ältern Theilen werthvollen Bau, zum Theil aus Backstein. 
An der Kuppel der Certosa bei Pavia (von 
Borgognone?) eine Abstufung von 3 Galerien,   g 
dagegen nirgends eine Galotte. IIIEIIF 
Gleichzeitig mit Bramante (1490) der Beginn   
von S. Maria dellar Groce bei Crema, innen acht-    
eckig, aussen rund mit Ausbauten in sehr wirk- 
samen Backsteinformen, von Giov. Batt. Battagli. "D.4Il 
Eine Anlage aus nicht viel späterer Zeit:  
Madonna di Campagna zu Piacenza (Fig. 42),    
mit achteckiger Kuppel über griechischem Kreuz,  V x-i  
über den 4 Eckräumen kleinere achteckige Kuppeln.  i  
Auf Bramantds lombardischen Octogonen  Y L1 
beruht die Form von S. M, dell' Umilta zu Pistoja "Fig m Nmdonna den, 
(Flg. 43 u.  von Vitgni, der dem Meister Umiltä. zu Pistoja. 
doch angeblich erst in Rom zusah. Unvergleich- 
lieh das Innere der Vorhalle (5. 48); die Kirche selbst etwas befangen, 
ihre Kuppel, der man die Unlust ansieht, von VaSßPi- 
Der schöne Polygontempel auf Rafaels Sposalizio (1504) ist hier 
wenigstens zu erwähnen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.