Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1295582
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1299710
Ueber 
Slyl 
und 
Manier. 
369 
kernlehre abwechselnd gebraucht hätte. Denn warum das Eine, 
wie das Andere,  dem Gelehrten oder Ungelchrten verständli- 
cher, oder unverständlicher scyn, oder warum das deutsche 
nothwvcndig in das griechische zurüekübersetzt werden müsse, 
dafür möchte doch wol kein triftiger Grund aufzutreiben seyn. 
Der Ungelehrte würde ohnehin es wol bleiben lassen; dem Ge- 
lehrten aber etwa aus Liebe zur Spraehreinheit -so kleine Riiilze 
müssigen Nachdenkens anzumuthen, wäre doch wol keine über- 
Scluvüngliche Federung. Wie innig aber die Sprachen unter 
einander verschwistert seien, wie frei und doch gesetzlich in 
Bau, Artung und Wuchs, davon könnte zunächst gerade das 
Anzeigehlatt dieses 53sten Bandes der Jahrbücher S. 66. Ff. 
den Anzeiger selbst zur Gnüge überführen. 
Doch soviel genüge, sollte ich auch durch die Folgerich- 
Iigkeit, zu enden, wie ich angefangen, mir dieselbe Rüge ei- 
nes Anzeigers zuziehen. Konnte ich auf spätere Belehrungen, 
Zumal solcher Art, keine Rücksicht nehmen, so habe ich doch, 
froh der Unterstützung meines wackern, sinnigen und kunstver- 
ständigen, wie kundigen Freundes, gestrebt, mit diesem deut- 
schen Lanzi ein Kennern nicht ganz verwerfliches, Liebha- 
bern und Lernenden nicht unhrauchbares Werk zu übergeben. 
Diese Brauchbarkeit wird sich hoffentlich auch durch das Re- 
gister bewähren, wie später durch eine bildliche Uebcrsicht der 
italischen Kunstschulen, wozu der Verleger bereits Anstalten 
getroffen hat, aber nichts zu übereilen der Sache und seinem 
Sinne gemäss achtet. Und so mögen Freunde auch mit den 
Schwächen unserer Bearbeitung, von welchen wir sie nicht frei 
wähnen, Nachsicht und Geduld haben! Schlüsslich benutze ich 
diesen Anlass einige 
N a c h t r ä g e 
hier beizufügen. 
B a n d I. 
Zu Seite 7. 
Vergl. Lettre de Cicognara nur Fanliguitä de quelques 
Miniatur-es des llfanuscrits de la bibliotlzieque Luurentienne i: 
Florence. Antolog. Gennajo 1826. N0. LXI. p. 3.  
 Zu S. 61. N. 32. 
Morelli in s. Auszügen aus der M61. Tianiana zu Venedig 
machte viel die Oelmalerei Betreffendes bekannt. Aber Car 
m. Bd. A a 
beizufügen.
        

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