Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1295582
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1299395
Rückblick. 
Nahe am Ziele, geziemt es sich wol zurückzublicken, und da 
dünkt cs uns , als wenn auf dem Wege, den der ehrliche Lanzi 
durch das Schattenreich der Künstler führte, ein bunter Schwarm 
sich naehdrängte, dessen Erscheinnngen bald in einander vere- 
fliessen, bald siclq wieder versammeln um einzelne hohe Gestalten. 
Soll dies nicht etwas Grausiges behalten und wollen wir 
den Leser nicht mit einem unheimlichen Gefühle entlassen, so 
müssen wir dies Schauspiel näher betrachten und in feste 
Massen zu bannen suchen. 
 Dies gelingt uns vielleicht dadurch, wenn wir auf die 
Hauptmomente der Geschichte aufnxerksam machen und mit we 
nig Zügen deren verschiedene Charaktere durch feste Umrisse; 
bestimmen. 
Was uns am fernsten ist, sind die letzten heidnischen Kllllßfi 
werke und die ersten christlichen Bilder.  
Jene Vergötterung der Natur in und durch den Menschen 
hatte sich überlebt, war immer beschränkter, einseitiger, per- 
sönlicher geworden und an die Stelle der menschlichen Götter 
warm wirkliche Menschen getreten. Die Kunst erstarb in Bilde 
nissen I). 
Die früheste christliche Kunst, die aus" Gräbern herauf; 
steigt, tritt wieder in Bildnissen hervor z). Das Heiligste dar- 
zustellen war ihr nicht erlaubt und sie war es auch nicht veri 
mögend.   
L 
l) Handliueh der Archäologie der Kunst von K. 0. Miiiler; 
Breslau 1830; S. 173,  
2) In dullgincaurt Histaire de I'm-t pur lgs mgnumgng die er. 
Stern Tafeln zu der Geschichte der Malerei. Viele Beispiele von Bilde 
missen aus den Katakomben; 
m. au.  y
        

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