Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1284313
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schichtschreiber keinen Eintrag, welcher die gangbaristen 
Ansichten miuheilt, ohne gehässig zu erörtern, .ob es 
auch die wahrsten sind. 
Ich beginne mit dem _Thei]e4 von Italien, der durch 
Vinci, Nliclxelangelo und Raffael zuerst in der 
Malerei glänzte und entsöhiedenes Gepriig hatte; dies sind 
die F ürsten der Flofelztiner und Römiscjlen Schule. An 
diese knüpfe ich die benachbarten, Siena und Neapel. 
Kurz nachher wurden in Italien Giorgione, Tizian 
und Coreggio berühint in der Färbung, wie jene in 
der Zeichnung. Hierauf folgt die Bolagner Schule, wel- 
che das Beste aller der übrigen in sich vereinigen wollte. 
Ihnen füge ich das benachbarte Ferrara und Ober- und 
Unler-Romagna bei. Es folgen die später berühmt ge- 
wordene Genueser, und die Piemolzfeser Schule, welche, 
ohne so alt, wie die übrigen zu seynv, doch bedeutende 
Verdienste hat. Und so treten die fünf berühmtesten 
' Schulen 
nach 
einander 
auf, 
wi e 
sie 
entstanden; 
wie 
wir 
auch 
in 
der 
alten 
Malerei 
znvörderst 
die 
Asiatische 
und 
hlellenische bezeichnet finden, diese dann in die Altische 
und Sicyonische zerfällt, woraus endlich die Römische 
entstand  Endlich sind die nöthigen Register ange- 
hängt. Bei der Einreihung der Einzelnensin diese 
oder jene Schule berücksichtigte ich mehr noch, als 
Herkunft, Erziehung, Slyl, besonders Wohnort und 
Unterricht; ohwol diese Umstände zuweilen so gemischt 
sind und sich kreuzen, dass manchmal mehrere Städte 
um Einen Maler streiten könnten, wie ehemals um Ho- 
24)! S. Aguc chi iu einem Bruchstück 
pittori, scullari e arckitem" madernd S. 190. 
bei 
Bellori 
Vits 
L.
        

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