Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1289592
Fünfter 
Zeitraum. 
Cortonisten. 
Maratta 
525 
bekannten 
dieser weniger, als sie verdient, bekann 
gießt. 
der Französischen Akademie sehr ähnliche 
eher von 
Nachricht 
Eine 
Schule 
Anstalt 
ist: 
die vor wenigen Jahren von Sr. Allerchr. Maj. für die Jugend 
seines Volks gestiftete, um uelche zwei berühmte Portugiesen 
sieh verdient gemacht, der 11. Ritter de blanique, Staats- 
oberaufseher von Lissabon, und Graf Sonza, Minister des K. 
Hofs in Rom, deren Einer den Entwurf dazu machte, der An- 
dere seit 1791 ausführte. Die Leitung der Akademie wurde 
dem Gr. Gherardo de' Rossi anvertraut, der durch viele 
Geisteserzeugnisse bekannt, vor kurzem noch das geistreiche 
bVerkchen Schema" poetici e pittorici mit Kupfern eines wackern 
Akadcmikers herausgegeben. Diese Anstalten sind zu neu, 
als dass ich ausführlicher von ihren Erfolgen sprechen könnte. 
Die Provinzinlinaler sind zerstreut bei Gelegenheithihrer 
Meister angegeben werden. Hier noch einen Nachtrag zur 
Vervollständigung ihrer Geschichte! Foligno hatte einen Fran- 
ciscaner F. Umile, einen guten Wandxnaler, den Card. 
Castaldi in Rom bei der Tribune der heil. Margaretbe brauch- 
te, deren "Gemälde er Gaulli und Garzi auftrug. Abt 
Dondoli lebte in den ersten Jahren des Jahrhunderts zu 
Spello, löbliclzcr als Celorist, denn als Zeichner. Marini hat. 
in seinem Geburtsorte S. Severino einigen Namen, und übertraf sei- 
nen Meister Cipriano Divini. Marco Vanetti von L0- 
reto ist mir durch Cignani, seinen llieister, nicht seine Ar- 
beiten, bekannt. Antonio Caldena von Aneona malte zu 
Rom in S. Niecola da Tolentino ein grosscs figurenreiehes Bild 
aus dieses Heil. Leben, welches sich in der Sacristei befindet. 
iVas von ihm in seinem Geburtsorte übrig ist, weisg ich 
nicht; wol aber sind dort viele von eincmlvcrständigexi Künst- 
ler Magatta, dessen Name Domenico" Simonetti war, 
welcher die Gallcrie der Marchesi Triunii und mehrere Kirchen- 
bilder malte, sich aber durch das fleissigste, das ich von ihm 
gesehen, die Stimmgebung auszeichnete. Anastasi von Si- 
nigaglia war weniger besonnen und ausgearbeitet, als leicht 
und geistreich. Die Stadt hat viele Bilder von ihm; zu den 
besten gehören die beiden aus der heil. Geschichte in der 
Kreuzkirche. Auch werden drei Bilder von ihm in S. Lueia 
di Monte Alboddo sehr geschützt, weiche der .Vf. des dortigen
        

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