Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1289440
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Drittes 
Buch. 
Römische 
Schule. 
sotti und Andern aufrecht gehaltene und schon in Verfall ge- 
rathene Malerei wieder zu Ehren brachte.   
Besonders merkwürdig ist Lodovico Trasi von Ascoli, 
der mehrere Jahre Marattais- Mitschüler bei Sacchi ge- 
wesen, und nachher seiner 'werden wollte, "l Nachdem er sich 
auch in desen Schule aufgehalten, kehrte erinach Ascoli .zu- 
rück, wo er öüentlichrnndißin" fPrivathäuserne"viel-und in ver. 
schiedenem Style malte. In manchen-kleinen Gemälden zeigt 
er sich als guten M arattisten; -in 'Wand - und Altarbildern 
it er nicht vollendet  und Iliangt zwar demSacchi an, je- 
doch o, dass man auch dtivas von Cortona in-ihm findet, 
Schönrist sein heiluNiklas in-S. Cristoforo, 'w'elcher zu-seinen 
fleissigsten Arbeiten gehört. -Er stellte 'da die Befreiung eine; 
Edelknabenaus der Gefangenschaft" in dein Augenblicke der, 
als fder fromme Jüngling dem Herrn. bei. 5 Tisch aufwartete. 
-Sch'ützbare Bilder dieseevKünstlers sind-ein: der Cathedrnle Q1- 
nige wtempera gemalte; vor allen Idas--Mal-tyrthum des heiL 
.Emidius_' Von. Tragti rwarddzur-lilalerei angeleitet D. Tom- 
maso Nralrdini  der; ndeh "jenes! -Tode, "die Kiireheriülär 
HStadt zuvichmückeni fortfuhr, und vielleiehtvbesser; als anders- 
woi," inßS. Angele llfaguefßder Kirchelder Olivetaner, 5,3mm 
Die Perepective warÜvon Agestino  
PIOgHIly einem Schüler Pvozvzoßs; N-"ar dini imaltei die Figuren 
dazu, und stellte die (idheimnisse derÜOliienbarung, nebst meh- 
rern Schriftereignissena"ilari' Aus deniilganzen -Werke spricht 
 Geist, rEyinklang, Verständnis, der ifinten nfndr Leichtigkeit, W31- 
che das, gewühnlichveyerdienstddieses,Künstlers, hier aber ganz 
 vorzüglich hervortreten," ,Zu den beiden genannten Malern kann 
man (noch, Silvestroblattei setzen, "der lllarattlzvs, 
Ginseppe Angelini , der  war, und 
Biagio Miniyera, auch Aseolaner, über welcheüNachrichten 
in Orsini's Wegweiser, belindlich sind.      
 wvUin dieselbe Zeit lebten auch in-denbenachbarten Stadt 
lFermo awei Ricci, MarattafsSchüler, idieevielleicht, ehe 
_sie nach Rom kamen, von Lorenlzindod di Fbermo, einem 
guten," seiner Schule nach aber unbekannterrMaler, gebildet 
Wären, von welchem die heil. Catharina bei, den Conventualen 
seyn soll, und auch andere in der Umgegend vorhanden sind. 
Der eine hiess Natale, der andere Ubaldo, letzter besser,
        

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