Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1289327
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Drittes 
Buchß 
Römische 
Schule. 
ßlliäfbildwzistzihm, .glaub' ich, des ähnlichen Styls Wegen zuge- 
Schrizebeu-qworden, ist aber von Andrea Generoli, genannt 
qler-Sahinen, ich weiss" nicht, ob Pietro's, oder seiner Zög- 
lingeßSnhiilerl.       
 von -den.minder Berühmten der Schule! Die 
drei ßdaveniMeistor, "die. auch. in fürstlichen Gallerien gefallen, 
sind zGozrit ese, undwjeneubeiden Häupter der "Akademie Pie- 
tmdfzgiyjlinmaneldißuudrFerri. Auch Iwill ich gern glau. 
bei]; dassfda "er in einigen dcrersten sich Nehenbuhler erzq- 
gendMttep-ihmdie Lustf auch die mweiten gleich liebevollen 
unterribhten, werleildet worden; denn wvenig -Menschen sind so 
wgrhrhnftgrossj idalsis das Verlangen, derßresellschaft nützlich 
 Gefühl überbiebenakönnte, einen 
Ilndaiikhabenßoder Nebenbuhler erzogen zu haben. 
  Cortesi, Bruder.des P.. Giacomo, gleich 
ihm aurSlLBeI-gügnone genannt, gehörte zu den Besten die- 
sesfdeitraums, und wirr mehr Schüler, als Nachahmer Pie_ 
trois. Er schätzterrdQnQBIaTattea, dem er ins der Wahl und 
Biannichfultigkeit dorIKöpfe, in "den: Nüchternheit der Compo- 
sisioq Lmehr, als :in den (Egihtenpartien.undhimßolbrit anhing; in 
letzteres legte er eine leuchtende Klarheit, die etwas Nieder- 
ländisches hat. Auch sein Bruder, dessen Gehülfe er war, hatte 
Einfluss auf seinen Styl, wvic das._b'tudium der Caraceisten. 
(Jfh schierler Guereinois; derb ausgesprochene Formen und 
die. blauen Gründe nachzuahmen; Seimewalireuzigung des heiL 
Andreas inl dessen Kirche zu cdclorltelCavalld, die büahlacht Jg; 
smnis- imPalast des   eine Bladonna unter mehrern 
Heiligen: in der.  Trinitiv, 411er: Pilger verdienen gesehen zu 
werden. iEsusiad ttlurinnlelniere ÄStyle glücklich rereinigt, und 
E36 "Jviirde man die Schule errathen, wennndiei Geschichte sie 
nicht naehwiese;           
Francesco R-o min nIelliÜ war raus Viterbo und lebte, 
wvieäfllnasltig. einige Zeit. milpDo-nnen i chi n 0 zusammen. lAIg 
er'in Pßietrws Schuleiiberging, ahmte er seine Manier glüek- 
lieh nach, so dass, als Pietro in die Lonlbardei reiste, er 
ihn und Bottalla (Baldinucei nennt ihn Bortelli) statt 
seiner im Palast Barberini malen liess. Beide Jünglinge sollen, 
eingebildet auf ihr Talent, in Abwesenheit: des Meisters, diese Ar- 
heil: an sich zu bringen gesucht haben und darum verabschiedet
        

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