Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1287779
 Erster 
Zeitraum. 
Die 
Alten. 
3-13 
einen mittelmüssigen Rang und wird mehr unter den Buulnei- 
stcm genannt. Sein natürlicher, für rechtmässig erklärte;- 
Solm Giulio trieb dieselben Künste löblich. 
Die von nun an folgenden in dieser Schule hat Vasari 
übergangen, wie gewiss nicht "wenige, die ihr gleiehwol nicht 
abzusprechen sind. Mariotti rechnet nach Zeitfolge. und 
Styl Mariano di Ser Eusterio dahin, welchen Vasari 
(T. IV. 111.162) Mariano da Perugia nennt, und führt 
ein Gemälde von ihm in S. Agostino zu Aneona an, welches 
„ nicht sehrlbefriedigte." Diesem Urtheile jedoch stellt der 
Briefsteller ein anderes sehr schönes Bild des Mariano in 
S. Domenieo zu Perugia entgegen, woraus man abnehmen 
könne, dass auch dieser erwähnt zu werden verdiene. Ferner 
rechnet er dahin Berto di Giovanni, welchen Baffael 
bei dem Bilde für die Nonnen von Monteluci, wovon wir bei 
Gelegenheit Penni's sprechen werden, brauchte, und den man 
auf dem von Raffael selbst abgeschlossenen Vertrag als 
Maler des Sockels angegeben findet. Dieser Sockel ist in der 
Sacristei, und weil er ganz Raffaelisch die Ereignisse der 
llladonna darstellt, so muss entweder Sanzio selbst ihn ge- 
zeichnet, oder einer aus seiner Schule ihn gemalt haben, War 
dies nun Berto, so war er einer von denen, die aus Pie- 
tr0's Schule in die des Urbiners übertraten; hat er ihn nicht 
gemalt, so, wird er der Achtung wegen, worin er bei dem 
Meister der Kunst stand, immer hoch zustellen seyn. Mehr 
über ihn ist bei Bianconi in der Antolog. rouuma T. III, 
12. 121 H. zu lesen. Mariotti rechnet auch Sinibaldo da. 
Perugia dahin, der nicht bloss in seinenx Geburtsorte als 
wackcrer Künstler auftritt, sondern noch mehr im Dom von 
Gubbio, wo er 1505 ein schönes Bild, und ein noch schöneres 
Kirchenbanner hinterliess, wodurch er sich als einen der Bes- 
sern aus der alten Schule bewährte. Eine Peruginerin, Namens 
Teodora Danti, welche Pietr0's und seiner Schüler Styl 
in Zimmergemülden befolgte, nennt P aseoli. 
Muthmasslich und nach einer Sage hält man zu Cittii di 
Castello für Pietrors Schüler einen Francesco von dort, 
welcher auf einem Altar der Conventualen eine Verkündigung 
mit schönem Prospecte hinterliess. [m Wegweiser in Rom 
wird er bei der Capelle des heil. Bernardino in Araeeli ge-
        

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