Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1286923
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ZweiltPS 
Buch. 
Die 
Sicher 
Schule. 
le pitture anliefle von Giulio Jlanciwci, und einige Denk- 
schriftcri des Uäerln Benvoglienti, der von Muratori 
diligentissimuslrerum suae patriae investigutoz- genannt wird, 
Aus diesen und einigen andern Quellen 2) hat della Valle 
das in den drei Bänden der Letter-e smzesi Enthaltene 11ml 
in den Anmerkungen zu Vasari Wiederholte geschöpft 3). Durch 
ihn hat diese Schule einen Ruf gewonnen, den sie lange ve1-_ 
diente 4). Er dient immer zum Führer in den Urkunden, oder 
in der ungedruckten Geschichte, welche daraus hervorging; 
in der bereits bekannt gemachten folge ich in vielen Stücken 
Vasuri und Baldinueci, in andern gehe ich von ihnen 31x 
So verfahre ich auch mit den Siener Schriftstellern, nnpartei. 
 2) Letlere um. T0. II. p. 23 ßl L. 
3) Della Valle selbst giebt über die Quellen, aus welchen er 
Nachrichten schöpfte, Rechenschaft. S. Lellere Sanesi de! Pllllfc 11g_ 
Guglieluln rlella V a l l e Hlinore Curwenlzzale elc soprrz 1a belle Arh; 
Raum 1785. Tamo II. przg. 20. Die von Lanzi hier angeführye" 
Schritten sind lbeils gedrnckt, tiieils hnndschrifllicil, wie folgt: 13,; 
dnro Ugurgieri L0 pumpe Snnesi, azrvern rr!azz'0nz' (Iegli 1,0; 
nufni e rhmne illuszri dz" Siemz, e suo slatn. Pisloja 1649. 2 I'M. 
in 3_ GrafCicngnara enipüehlt dies XVerk sehr.  Ueber Girm 
lam o G igli, der das llirzrio Semese schrieb, siehe, Luzern Sarzeg; 
T. II. P1155 29,  Giuvanni A ntunin Pec ci lifislrelro dem, 
cnse piü nulabilz" della cittzl di Siena ad um dei fbrestieri, 35m", 
1759, in 12. Eins seiner wichtigsten Werke über lnschriften, ßralh 
peu und andere Denkmale, drei Bände, welche bis 1731 gehen, be_ 
fand sich als Handschrift im Besitz des Gar. Pietro Pecci, Sohn de, 
Obigen, nebst inehrern andern lilanuscripten desselben. L. Sqngse 
ehclzdzisellzst.  Alfo n so Landi hinteriiess eine Beschreibung von 
Sienn. besonders fies Doms, in Handschrift, deren weilschweiiigel- 
Titel Leite, S. 2. Tlt. heile 32. zu iinden. Delle Valle rühmt sie 
sehr. Giulio IWancin 2' relazione delle cose di Siena blieb Mäh 
nuscripl, und ist unter den lilanuscripten der Universität dieser StadL 
Ubertn BCllVUgllCH ti hinterliess 38 Rinde lilanuscript, weiche 
grösslentheils aus lßriefweehseln mit grussen Gelehrten entstandelh 
lldefon so gab einige kleine Schriitexi des Ben vogl i enti herang, 
llluratori ertheilte ihm nach der Vorrede zu den Siener Chroni- 
lcen grosses Lob.  Sigismondu Tizio di Castiglione(ge1,_ 
1455, gest. 1528.) chrieh ein historisches Werk und einige mys1i_ 
sche Abhandlungen, welche Handschriften: blieben und sich in der 
Bibliothek desPrinzen Chigi in Rom befanden.  Im mehrmals er. 
wähnten Briefe des della Valle an den Card. Vitaliano läorromeo 
werden noch viele andere nicht von Lanzi angegebene Schriften 
eingeführt. Q- 
4) Diese Urkunden verdankt das Puhlicum dem Abt. Ciacche ri, 
dem gelehrten Bibliothekar, der sie vor vielen Jahren dnrt sammelte, 
weil er aber nugenkrunk wurde, Andern überliess. Der würdige Ge- 
srhichischreilwer gedenkt seiner oft. L.
        

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