Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283799
Vorwort. 
XIII 
Welt hindaircli auf den Grund. und Kern zu blicken 
fähig sind. WVir wünschen ihm nur ein fl-öhliches 
zu Tage Kommen und Gedeihen.  
WVären so die Elemente und Momente der 
Geschichte der Ital. Malerei in ihrem Gliedernis i) 
aufgefasst und verstanden, so würde sich aller- 
dings leicht ergeben, dass statt der Abgriinzung 
in Schulen, welche nicht einmal scharf und be- 
stimmt seyn kann, wie der verständige Lanzi 
selbst gar oft Fühlt, eine Eintheilung in Perioden 
mehr Empfehlendes habe, wie denn doch solche 
aller Geschichte Xznsagt und eignet, wiefern jede 
eine vollständige Darstellung einerldee als wer- 
dend, und ein Spiel der Glieder der Gegensätze 
ist, aus deren YVechselxfex-hiiltnis doch alles (Säe- 
schichtliche besteht. Solche Gegensätze würden 
auch die Schulen, als alte und neue, und ihre Mei- 
ster bilden, die untergeordneten ihre Schüler, der- 
gestalt, dass, indem das Successive der Geschichte 
die Biographie nicht verschmähte, (las Coexisti- 
milde in dem Plincte anschaulich würde, wo diese 
Gegensätze sich ausglichen, und von welchen], als 
Mittel- und I-Iöhenpuncte, auf- und abwärts das 
Licht vertheilt würde. Und sollten nicht auch so, 
und nicht noch besser sechs Jahrhunderte und 
vierzehn Schulen lebendig aufgefasst werden kön- 
nen? Sollte nicht eben so wie ein Begritfzum Bilde 
l 
 Beiläufig gesagt, kann die Bespöttehmg dieses SWTm-ts für 
O rganism u s nicht die ganz spraclxrichtigc und analoge Wort- 
bildung verleiden. G lißdbau, G li ede rban oder gar G e- 
glißderllhg haben doch wol nicht' mehr für sich!
        

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