Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1285212
der Kupferstecher - 
und 
Holzschneidekunst. 
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fertiger solcher Stiche sind nicht völlig bekannt, ausgenommen, 
dass, nach Vas ari, Bottic elli das meiste Lob verdient. 
Er stellte „die Hölle dar, und druckte sie;" und die bei- 
den von Gio. d e Lamagna gedruckten Bilder in seinem 
D ante haben wirklich ganz Sandra's Zeichnung und 
Composition, so dass man nicht zweifeln kann, sie rühren von 
ihm her"). ln einigen Exemplaren dieser Ausgabe linden sich 
auch andere aufgeleimte Stiche, hier weniger, dort mehr, 
bis zu 19; sie sind roher und schlechter"), nach Gaburri, 
der sie in seiner Sammlung hatte. Sie waren von einem schwa- 
chen Stecher gemacht, der mit dem Drucker übereingekommen 
war, und hier und da. mehrere Stellen unbedruckt gelassen 
hatte, um solche Kupfer einzusetzen, die, als das Werk her- 
auskam, noch nicht fertig waren. Ihm ähnlich sind andere 
ungenannte aus jenem Jahrhundert; und , S andäro und P o lla- 
juolo ausgenommen, von welchen schon die Rede war, kennt 
man unter den Florentinern keinen wirklich grossen Stecher. 
[nOberitalien sind, ausser Mantegn a, Bar tol ommeo Mon- 
tagna, ein Schüler von ihm, aus Vicenza, bekannt, neben 
welchem Einige auch seinen Bruder Montagna nennen; und 
Marcello Figolino, ihr Mitbürger, den Jemand für Ro- 
betta, oder vielmehr den hielt, der sich Rohe tta, oder 
R. B. T. A. unterzeichnete. Allein dieser ist nicht von der 
Florentiner Schule zu trennen, wohin ihn Vasari und seine 
Zeichnung setzen. Auch Nicoletto von Modena, und F. 
Gio, Maria da Brescia, der Carmeliter, und sein Bruder 
Gio. Antonio, gehören dahin; ferner Giulio und Dome- 
nico Campagnuola, aus Padua, und nicht wenige Unge- 
nannte , die blos durch ihre Venezianer oder Lombardische 
Manier bekannt sind. Denn diejenigen, welche Stiche mit der 
Walze machten, pflegten entweder gar keinen, oder blos den 
Namen des Erlinders, oder ihren eigenen mit heut zu Tage un- 
verständlichen, mindestens doch zweideutigen Anfangsbuchsta- 
ben beizufügen. Sie schrieben z. B. M. E, Welches VüSßPi 
Marcantonio Francia, Andere Mareello Figolino, 
9.1) Lett. pitt. T0. II. p. 268. 
22) Das. p. 269. Jetzt kennt man luch 
Ricardischen Bibl, zu Florenz. 
L. 
einen zwanzigiieu in der 
11.
        

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