Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283769
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Vorwort. 
Verschlossenes, Unentwickeltes bleiben, müsste der 
Geist nicht auch in dieser seiner Form sich er- 
fassen und anschaulich werden, unter Welcher das 
Aeussere, die das Erscheinen bedingende Körper- 
lichkeit, noch leise und vergeistigt, hervortritt, 
das Allgemeine also, der Begriff, ein Besonderes 
und Form, das Innere ein Aeusseres zu werden 
ringt, im Symbol. Mit dem Symbol ist auch das 
Mysterium vorhanden, deren beider geschichtliche 
Entwickelung Wiederum ur  und Vorbildlich in 
dem menschgewordenen Gotte und in der christ- 
lichen Mythologie sich darstellt,  aber auch in Cul- 
tus und Sitte, nun aber aüxvärts, den Weltmäch- 
ten immer mehr preisgegeben , Geschichte der 
Kirche wird. So wie nun die Kirche, ilrsprüng- 
lich eine intellectuelle Macht, wie das ewige Chri- 
stenthuln, dem Staate gegenüber" heraustritt und 
mit ihrem Rechte ihn, als ihre Verneinung, be- 
kämpft und zu beherrschen strebt, mithin sich an 
seine Stelle setzt, macht sie sich dessen selbst 
schuldig, wessen sie jenen zieh, wird sich also 
selbst untreu, unähnlich und hält sich, den Gesetzen 
der erscheinenden Form unterworfen, durch die- 
selben äussern Mittel der sinnlichen Erscheinung, 
Fülle, Glanz und Pracht, so jedoch, dass sie im 
Gefühl des Bedürfnisses geistigen Adels dieses Be- 
sondere wieder zum Allgemeinen steigern möchte, 
in der Allegorie, worüber der Sinn für das An- 
schauliche der Geschichte und Volkthümlichkeit 
verloren geht. Hiemit ist denn aber das Heiden- 
thum urieder als ein, wenngleich xiothwendiges
        

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