Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1284863
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[Tnteritaliex]. 
Buch. 
der Malerei machte, und illengs zählt ihn vor Allen zu de- 
nen, die ihr einen neuen Weg bahnten. Vasari sagt: „das 
vor ihnrGeleistete könne man gemalt, das von ihm Geleistete 
aber wahr, lebendig und natürlich nennen," und an einem an- 
dern Orte: „kein Meister jener Zeit kam den Neuern so nahe, 
wie er." Den Grund seiner Kunst legte er mit GhibertFs 
und Donatello's Werken; von Brunellesehi hatte er 
die Pgyspgctive gelernt; in Rom bildete er sich nach den alten 
Marmorn. Hier fand er zwei ältere Künstler, Gentile da Fa- 
briano, und Vittore Pisanello, deren ihm, als erstem 
Maler seiner "Zeit, ertheiltes Lob bei Maffei Verona illustr. 
T0; 3. p. 277. und in andern Werken zu lesen ist. Die aber 
so schrieben, sahen entweder nichts von Masaecio, oder nur 
seine ersten Werke, wie die H. Anna in S. Ambrogio zu Flo- 
renz, die Kapelle der H. Katharina zu S. Clemente in Rom"), 
wo er, noch Jüngling, einige Scenen aus dem Leiden Christi 
und jener Heiligen malte; dazu an der Decke die Evangelisten, 
welche allein unausgcbessert geblieben sind. Das Werk ist; 
für jene Zeiten schön, aber von Einigen ihm doch nur zwei- 
felhaft zugeschrieben, und mit der Arbeit bei den Karmelitern 
nicht zu vergleichen, worin, mitP liniu s zu reden, jam perfecm 
sunt omhia. Die Figuren ruhen, haben Schwerpunct und verkürzen 
sich, was Paolo U_ccello nicht gelang, verschiedentlich und 
vollkommen; das Ansehen der Köpfe ist, wie Mengs sagt, im 
Raffaelsehen Geschmack; der Ausdruck so angemessen, dass 
die Seelen eben so lebhaft, als die Leiber, gemalt sind. Da; 
Nackte ist wahr und kunstreieh; Epoche in der Kunst macht 
die in der Taufe des Heil. Petrus so belobte Figur, die vor 
Kälte zu zittern scheint. Die Kleider geben, ohne alles Klein- 
liehe, wenige und natürliche Falten; das Colorit ist wahr, 
manniehfaltig, zart, und zum Staunen harmonisch, das Her- 
in der Karmeliterkirche sind von Lasinio gestochen- Nach Bar; 
Rßvllßlßrs Im]. Forschungen 2. T71. S. 250 wird dli Billl Pelrun 
und Paulus für ein Werk des Fili ppi n o angegeben. Q. 
.21) lieber die Malereien in der Kirche S. Clemente in Rom s. 
Le püture rii Masaccin esislenli in Ronm nclla Basilim di S, 
(Tlemenle, Mlle teste lncülrzle da! Kig- Carlo Lnbrnzzi e pub- 
blicqle 11a Giov. (all: Arms. Raum 1809. Jedoch ohne Be, 
schreihuug. Q. 
        

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