Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei in Italien vom Wiederaufleben der Kunst bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Lanzi, Ludwig Wagner, Adolph Quandt, Johann Gottlob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1283723
VI 
Vorwort. 
Neben  
ja 
oft 
ein 
Auf- 
u nd 
Durcheinander 
nach 
einem räumlichen, oder geographischen Princip 
ward , wonach auch, trotz der Unruhe des Hin- 
und Her-w Vor- und Zurückspringens, doch der 
gesammte Stoff unter die beiden Hauptrubriken 
Ober - lind Unteritalien in den Fächern der ein- 
zelnen Schulen sich unterbringen und aufschich- 
ten liess. Hiebei begegnete ihm überdies freilich 
noch das Menschliche, dass seine von früh an zur 
Natlu gewordene Unterwüriigkeit, Zagheit und 
Zahmheit immer mehr auf eigenes und selbstän- 
diges Urtheil verzichtete, oder zerstreut und auf- 
gehend in der Mannichfaltigkeit des Gesammelten, 
sich nicht frei und kräftig zusammenraifen und 
sammeln konnte, und somit über dem Einzelnen 
ilun das Ganze nicht selten entschwand, oder 
höchstens zu einem Gattungsbegriä ward, welcher 
sich nicht gegenseitig mit dem Leben des Einzel- 
nen durchdringen und sättigen kenntel 
Wenn in dieser Schilderung Lanzi's seine 
Licht  und Schattenseite gleich unbefangen Wie- 
dergegeben wurde, so ist zu erinnern, dass zwar 
jede, wenn nur gründliche, wohlgemeinte und 
treue, Einseitigkeit ihr Recht anerkannt zu Wer- 
den hat, aber auch in ein höheres Ganzes aufge- 
nommen zu werden fordert. Ist es also an Lan- 
zi löblich und verdienstvoll, dass er in einem so 
Weiten Gebiete Bahn brach, treufleissig sammelte 
und verzeichnete, was er vorfand, so ist doch 
auch nicht zu verkennen, dass namentlich diese 
Geschichte der Malerei ein nur allzu verzagt und
        

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