Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1271237
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Buch. 
III. 
Kapitel. 
da Vinci. 
Lionardo 
nach rechts springenden Rosse rückwärts, um wenigstens den Schaft 
der in der Wuth des Kampfes zerbrochenen Fahne zu retten, dessen 
oberer Theil von dem ihn verfolgenden ilorentinischen Reiter bereits 
gepackt ist. Zwischen beide drängt sich ein andrer Mailänder, der 
seinem Gefährten zu Hülfe kommt und den Schaft der Fahne eben- 
falls ergreift, während er mit gezücktem Schwert den Florentiner be- 
droht. Mit derselben WVuth hat sich sein Thier in die Brust des 
Reiterkanxpf, von Lionardo. 
gegnerischen Pferdes eingebissen. Aber ein vierter Reiter kommt, 
ebenfalls mit gezüektem Schwert, seinem iiorentinischen Gefährten zu 
Hülfe. S0 schwebt die Entscheidung auf der Spitze, und vielleicht 
nie hat die Kunst mit gleicher Gewalt in einem dichten Knäuel von 
Kämpfenden die heftigsten Leidenschaften in ähnlicher Weise entfesselt. 
Dieselbe Wuth theilt sich einem zu Boden gestürzten Kämpferpaar 
mit, in welchem, unbekümmert um die zermalmenden Hufe der Bosse, 
der Unterliegende von seinem Gegner an den Haaren gepackt und mit
        

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