Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1277193
Bergamasken : 
Lorenzo Lotto. 
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e Paolo, welche in ähnlicher Weise den thronenden h. Antoninus dar- 
stellt, während im Vordergrund an einer Balustrade mehrere Mädchen 
erscheinen, welchen im Auftrage des Heiligen die Aussteuer gegeben 
wird; ebenfalls durch ein warmes kraftvolles Kolorit ausgezeichnet. 
Aug dem Jahr 1531 datirt die treifliehe Kreuzigung in der Kirche 
von Monte S. Giusto bei Ancona, aus demselben Jahr die Doppel- 
tafel des h; Sebastian und Christophorus im Museum zu Berlin unter 
Nr. 323, ein Werk von ächt venezianischer Haltung. 
Heilige Familie voi L. 
Lotto. 
Ufüzien. 
Das Jahr 1533 ist durch die gemüthvolle Anbetung des Christ- 
kindeS in der Galerie zu Bergamo bezeichnet, wo die Madonna das 
am Boden schlafende Kind liebevoll anschaut, während Joseph das- 
selbe der verehrungsvoll nahenden Katharina zeigt, wieder von glän- 
zender Farbenwirkung und mit hübschem landschaftlichen Grunde, 
aber von stark geziertem Ausdruck. Eine reichere Gruppe ähnlicher 
Art zeigt das schöne Bild im Belvedere zu Wien, WO die mit dem 
Kinde unter einem Baume sitzende Madonna durch köstliches Hell- 
dunkel sich auszeichnet und die fein abgetönte Farbenwirkung nur 
durch das kalte Blau des Mantels leidet; übrigens so schön und P08-
        

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