Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1276609
570 
Buch. 
Kapitel. 
XII. 
Venezianer. 
wundervoll frisch in rosigem Duft; im Louvre ein gutes feines Bild 
von Vertumnus und Pomona, sowie ein trelilliches Mannesporträt, be- 
zeichnet mit dem Namen des Künstlers und der Jahrzahl 1540. Ein 
weibliches Bildniss, sowie ein Doppelporträt von zwei Männern beim 
Schachspiel, dieses mit dem Namen des Meisters bezeichnet, sieht man 
im Museum zu Berlin; ebendort eine ruhende Venus in anmuthiger 
Landschaft.  
Reich an Werken des Künstlers ist das Belvedere zu Wien; 
ausser einer Darstellung von Venus und Adonis und zwei allegorischen 
Bildern sind zwei blühend gemalte weibliche Porträts zu nennen. Die 
Galerie zu Dresden besitzt einen Apollo zwischen Marsyas und Midas 
und eine Diana auf der Jagd, die Pinakothek zu München eines 
seiner köstlichsten rosigen Frauenbildnisse, die Galerie Pitti die robuste 
„Amme des Hauses Medicia. Endlich nennen wir ein treffliches Männer- 
porträt in den Uffizien, sowie ein meisterliches männliches und ein 
Frauenbildniss im Pal. Brignole zu Genua. 
Bordone wurde 1538 von Franz I. nach Paris gerufen und hat 
dort für den Hof nicht bloss Porträts, sondern auch Altartafeln und 
mythologische Bilder gemalt. Von dort ging er nach Augsburg, wohin 
die Fugger ihn einluden, um für ihren Palast zu malen. Vorübergehend 
war er auch in Mailand thaltig und kehrte dann nach Venedig zurück, 
wo er im Anfang des Jahres ilr571 starb.
        

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