Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1276403
550 
III. Buch. 
Kapitel. 
XII. 
Venezianer. 
Meuchelmörder erschlagen wurde? Diese geschichtlichen Daten sind 
es nicht, die unser Mitgefühl erregen. Nur die wunderbare Macht, 
mit welcher Tizian das rein Menschliche einer solchen Situation betont 
hat; 
setzt 
die 
Saiten 
UJISYGS 
Innern 
Erschütterung. 
Fig. 126. 
Petrus Martyr, 
m Tiziax 
In einer gebirgigen Landschaft, hart am Rande eines Waldes, 
hat der Mörder sein dahinziehendes Opfer überfallen. So hoch stand 
dem Künstler die poetische Wahrheit über der materiellen Wirklichkeit, 
dass er nicht einmal die Ordenstracht zur Anwendung brachte, sondern 
ein ideales Kostüm verzog. Der Heilige ist durch einen Schlag bereits
        

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