Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1276277
Tizian. 
Frauenbildnisse. 
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begegnet uns dann in der sogenannten "Bella" der Galerie Pitti. 
(Fig. 123.) Hier tritt sie uns als vornehme Damein dem vollen Glanz 
eben so prächtiger als geschmackvoller Toilette entgegen. Der feine 
Wuchs, die jugendliche Schönheit des Kopfes, die edle Haltung wird 
durch das prachtvolle Kleid von blauem Sammet mit weiss und röth- 
lieh geschlitzten Aermeln, durch den goldenen Gürtel und die köstliche 
Tiziamrs. 
Die ,.Be1la" 
Galerie Pitti. 
Kette, die den herrlich gebauten Hals umschliesst und über den stolzen 
Busen herabfällt, auf's Glänzendste gehoben. Ein wonnig weicher 
Schmelz in zarten Abtönungen umspielt die edlen Formen. Wieder ein 
anderes Mal, bei der sogenannten "Geliebten Tiziansa, in der Ermitage 
zu Petersburg, begegnen wir einer ähnlich anmuthigen Gestalt in 
halber Toilette, als ob wir sie eben beim Ankleiden überraschten. 
Auch seine Tochter Lavinia, von der wir wissen, dass der Vater 
sie zärtlich liebte, und dass sie sich 1555 mit Cornelio Sarzinelli von
        

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