Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1276129
524 
Buch. 
XII. 
Kapitel. 
Die 
Venezianer. 
nicht natürlicher und reizvoller auffassen, inniges Familienglück nicht 
holdseliger schildern. Was diese Madonnen Tiziaifs von denen RafaeTs 
unterscheidet, ist ein stärkerer Grad unbefangener Natürlichkeit und 
eine höhere malerische Lebensfülle, während sie an plastischem Zug 
Madonna mit 
denn Kaninchen, 
von Tizian 
Louvre. 
der Linien und schwungvoller Feinheit des Aufbaues hinter jenen zu- 
rückbleiben. Ein anderes köstliches Bild derselben Sammlung zeigt 
ebenfalls die Madonna mit dem Kinde, Welchem der kleine Johannes 
ein Lämmchen bringt, während der h. Joseph zuschaut und zwei in 
der Luft herbeischwebende Engel ein Kreuz tragen. Es ist wieder 
eine jener reizvollen Idyllen, die durch heiteren landschaftlichen Grund
        

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