Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270957
Buch. 
Kapitel. 
Lionardo 
Zeit so hoch überlegen, besonders zeigt die Madonna eine so vornehme 
Jungfräulichkeit gegenüber dem mehr bürgerlich frauenhaften Charakter 
der meisten florentiner Madonnen, dass schwerlich an einen andern als 
Lionardo zu denken ist, wie wir ausführlicher im III. Bande von 
Zahns vßlahrbüchern" dargelegt haben. 
Für die Behandlungsweise Lionardds ist eine Anzahl von Zeich- 
nungen von Wichtigkeit, Welche die Sammlung der Üffizi-en bewahrt. 
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Madonna aus der Verkündigung, wahrscheinlich von Lionardo 
Uftizien. 
Man erkennt sehr wohl die in diese Epoche fallenden Blätter an der 
minutiösen Sorgfalt der Ausführung, in Welcher der Einfluss Verrocchids, 
der Wettstreit mit Lorenzo di Credi und die der ganzen damaligen 
florentiner Kunst eigne Richtung auf Naturalismus zusammenklingen. 
In manchen dieser Werke finden wir Verwandtschaft mit der Auf- 
fassung Ghirlandajds; so in einem auf Leinwand gemalten weiblichen 
Studienkopf mit gesenktem Blick, dessen Formen schlichteste bürger- 
liche Anspruchslosigkeit verrathen (Photogr. Braun 432). In anderen,
        

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