Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1275908
502 
Buch. 
XII. 
Kapitel. 
Die Venezianer. 
Das Natürliche in Ausdruck und Bewegung verleiht diesem Bilde wie 
den meisten ähnlichen das Gepräge menschlicher Liebenswürdigkeit. 
Noch bedeutender vielleicht ist ein Bild ähnlicher Art im Museum zu 
Neapel, an Kraft und Reiz der Farbe und Freiheit der Behandlung 
eins der vorzüglichsten seiner Werke. Zu den Heil. Hieronymus und 
Johannes dem Täufer gesellen sich zwei von Letzterem empfohlene 
knieende Stifter, die meisterlich dargestellt sind. Auch in der Galerie 
Leuchtenberg zu Petersburg ist ein ähnliches Bild von geistvoller 
Heilige 
Fannlie 
von Palma 
Vecchio. 
Freiheit der Auffassung, die an Tizian erinnert; ebenso im Museum 
zu Dresden Nr. 225 und in der Pinakothek zu München Nr. 588, 
doch hat hier das Kolorit etwas gelitten. Die Galerie zu Stuttgart 
besitzt unter Nr. 329 ein ähnliches Bild von etwas flüchtiger Behand- 
lung, dass jedoch durch Retouchen gelitten hat. Nr. 17 ebendort aus 
San Zaccaria in Venedig ist leider noch stärker überarbeitet und ebenso 
Nr. 14, doch sind wenigstens die landschaftlichen Gründe immer noch 
voll Reiz. Derselben Gattung gehört auch das herrliche Hauptwerk 
im Louvre Nr. 277 an, welches die Anbetung der Hirten darstellt,
        

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