Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1275877
Giorgione. 
Bildnisse. 
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alte Kopieen bekannt; so im Museum zu Stuttgart, im Belvedere zu 
Wien und in der Galerie Borghese zu Rom. Wir nennen noch von 
solchen Halbügurenbildern die von einem Satyr verfolgte Nymphe in 
der Galerie Pitti, deren unberührte Theile durch das eigenthümlich 
gedämpfte Feuer der Behandlung auf Giorgionaäs Hand hinzuweisen 
scheinen; ferner eine Herodias in der Galerie Doria zu Rom, sowie 
die mehrmals vorkommende Figur einer Sibylle, von der man Exem- 
plare u. A. in S. Francesco zu Pavia und in der Pinakothek zu Mün- 
chen, hier vielleicht als symbolische Darstellung der Eitelkeit oder 
Fig. 11a. 
Das Concert, 
von Giorgione. 
Galerie Pitti. 
Vergänglichkeit, antriffn Das Münchener Bild verräth trotz starker 
Entstellungen noch immer die grossen freien Formen Giorgionds, wenn 
auch sein Kolorit nicht mehr zu erkennen ist. 
Endlich war der Künstler schon zu seiner Zeit als einer der 
bedeutendsten Porträtmaler geschätzt, und wir wissen, dass er u. A, 
Katharina Cornaro und mehrere Dogen gemalt hat. Aber auch von 
diesen Werken ist das Meiste verschollen, Anderes stark übermalt oder 
sonst entstellt, und die meisten in den Galerieen mit seinem Namen 
belegten Werke müssen als untergeschoben bezeichnet werden. Er- 
wähnenswerth ist das Bildniss eines Maltesers in den Uffizien, Welches
        

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