Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1275417
Luini. 
Bernardino 
Tafelbilder. 
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mit lebendiger Bewegung eine neben ihm in einer Vase stehende 
Blume, einen Rittersporn ergreift, als Wolle es dieselbe abbrechen. Die 
Mutter sieht gelassen diesem Spiele zu, ihr schönes Antlitz zeigt den 
lionardesken Typus. Das Bild ist trefflich ausgeführt und liebens- 
würdig empfunden, aber ohne tiefere geistige Belebung. Ein frühes 
Bild ist sodann in S. Ambrogio an der Aussenseite der Chorsehranke 
ein Eecehomo mit zwei Engeln, Christus voll Milde des Ausdrucks, 
Madonna von Luiui. 
aber etwas befangen in der Haltung, die Engel minder anmuthig als 
gewöhnlich. Eine liebenswürdige Madonna mit dem zu ihren Füssen 
stehenden Christkinde und vier Heiligen, Augustinus und Petrus Martyr, 
Hieronymus und Dominieus, welehe_ einen knieenden Stifter in pracht- 
vollem rothem Talar empfehlen, sieht man in S. Maria delle Grazie; 
eine ähnliche mit Sebastian und einem anderen Heiligen, licht und 
freskoartig in der Farbe, im Oarmine. Ein Meisterwerk des Künstlers 
ist die Grablegung in S. Giorgio in Palazzo, von trefflicher Anordnung 
und ergreifender Schilderung des Schmerzes. Die eine der frommen
        

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