Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1275229
434 
Buch. 
Kapitel. 
C0   
n eägxo 
ohne Frage eine der köstlichsten Idyllen der damaligen Kunst. In 
lauschigem Waldesdunkel hat die schöne mütterliche Frau am Fusse 
eines Palmbaumes sich niedergelassen, um für sich und ihr Kind einen 
Augenblick Ruhe und Erquickung zu schöpfen. Denn nach der Legende 
liess der Himmel für die h. Familie mitten in der Wüste eine Oase 
entstehen und einen Quell hervorsprudeln, um die Reisenden zu er- 
quicken. Die Quelle hat der Künstler in antiker Weise durch eine 
schöne Nymphe mit epheubekränztem Haupte über einer Brunnen- 
öflinung ausgedrückt. Der Nährvater indess ergreift die sich herab- 
neigenden Zweige des Palmbailmes mit der Linken und bietet mit der 
Rechten die Früchte dar, Welche das Kind aus seiner Hand nimmt, 
um sie der Mutter zu übermitteln. Im Hintergrund sieht man einen 
Engel beschäftigt das Maulthier an einen Baumstamm zu binden, wäh- 
rend andere beschwingte Luftgestalten oben mit den Wolken und den 
Zweigen des Palmbaumes ihr fröhliches Spiel treiben. Es ist eine der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.