Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1275030
letzte 
PeruzzTs 
Zeiten. 
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Gehalt aus und übertrugen ihm ansehnliche Werke, namentlich einen 
Fcstungsbau der Stadt. Später nach Rom zurückberufen, trat er 
wieder als Baumeister an S. Peter ein und schuf als letztes bedeu- 
tendes Werk seines Lebens den Pal. Massimi. Aber der bescheidene, 
ja schüchterne Sinn des grossen Mannes liess ihn nicht zum Genuss 
des Lebens kommen; in drückenden Verhältnissen, durch Sorgen um 
seine Familie aufgerieben, siechte er hin. Papst Paul III. suchte ihn 
durch ein ansehnliches Geschenk aufzurichten; aber es war zu spät; 
er starb am G. Januar 1537 und erhielt im Pantheon neben Rafael 
seine Ruhestätte. 
Von Tafelbildern des Künstlers ist wenig Sicheres zu melden; 
eine Caritas im Museum zu Berlin, welche den weichen sienesisehen 
Charakter anziehend zur Geltung bringt, wird in seine mittlere, durch 
Sodoma bedingte Epoche zu setzen sein; eine Venus im Bade,.in der 
Galerie Borghese zu Rom, dort dem Giulio Romano zugeschrieben, 
ist ein formenstrenges Werk seiner römischen Zeit, unter dem Einfluss 
RafaePs entstanden.
        

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