Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1274915
Sodoma in 
Siena. 
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terisirt. Herrlich dagegen sind die vier einzelnen Heiligen in den Ecken 
des Raumes, Franziskus, Antonius, Ludwig und Bernardin. In solchen 
Einzelgestalten leistet Sodoma immer das Vorzügliehste; hier ist wahre 
Inspiration und seelenvolle Schönheit bei harmonischer Farbenwirkung. 
Von 1518 bis 1525 verlieren wir den Künstler ganz aus dem 
Auge. Wo er in dieser Zeit gearbeitet hat, wissen wir nicht. Dass 
Eutzückuxxg der h. 
Katharina, 
Sodoma. 
Siena. 
er auch in der florentiner Kunstwelt sich orientirt haben wird, lässt 
sich kaum bezweifeln. Aus dem Jahre 1525 datirt der als Kirchen- 
fahne gemalte, jetzt in den Uffizien befindliche S. Sebastian, eins der 
herrlichsten Werke des Meisters und zugleich die edelste Lösung dieser 
Aufgabe, die wirkennen. Das tiefe Schmerzgefühl wird hier fast zum 
Ausdruck der Wonne, so nahe berühren sich beide Empfindungen; 
man sieht, dass Sodoma mit Correggio die erregbarste Künstlernatur 
jener Zeit war; ein Schauer wie Todesabnung und zugleich wie Vor-
        

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