Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1274801
396 
Buch. 
III. 
Kapitel. 
Sienesen. 
Die 
Lager die mit einem erfrischenden Trank nahende Dienerin nicht be- 
achtet, sondern unverwandt mit herzlichem Ausdruck nach dem Kinde 
blickt, das vorn in der Obhut der Wärterinnen des Bades wartet, wie 
von der Rechten schöne Jungfrauen und Frauen herantreten, um an 
dem-Ereigniss Theil zu nehmen, wie endlich von der andern Seite die 
Geburt Mariä, von G. 
del Pacchia. 
Siena. 
würdige Gestalt des Zacharias im gelben Mantel freudig erregt auf 
das Kind deutet, das verbindet sich zu einem der schönsten Historien- 
ibilder der damaligen Kunst. Man vergisst gern dabei die etwas ge- 
zierte Haltung der einen Dienerin, die das Wasser ausgiesst und die 
indifferente Selbstgefälligkeit der schönen jungen Frau im Vordergrunde, 
in deren Anmuth der Künstler mit Sodoma wetteifert. 
Im untern Oratorium von Sta. Caterina gehören ihm drei Bilder
        

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