Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1274290
Michael. 
Madonna Franz 
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Plötzlichkeit des Angriffs, der an das göttliche Strafgericht auf dem 
Heliodor erinnert. Obwohl das Bild mit RafaePs Namen bezeichnet 
ist, verräth es doch ebenfalls eine starke Mitwirkung, wahrscheinlich 
des Giulio Romano, wie man besonders an dem gar zu grellen rothen 
Kolorit erkennt. Immerhin ist es ein hochbedeutendes Werk, aber die 
Michael, 
Art der Ausführung gab doch den Missgünstigen eine Handhabe für 
ihren Tadel. Aus demselben Jahre datirt sodann die ebenso bezeich- 
nete grosse h. Familie im Louvre, welche als "Madonna Franz I." 
allgemein bekannt ist. Rafael malt hier noch einmal eine Scene des 
reinsten Familienglücks. Das Christuskind ist eben aufgewacht und 
schwingt sich aus seiner reich geschmückten, am Boden stehenden
        

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