Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1273950
des Vatikans. 
Die Loggien 
Scene, Wie die Tochter Pharads das Knäblein findet, wie er vor dem 
teurigen Dornbusch kniet, dann wie er zum Erstaunen der Seinigen 
Wasser aus dem Felsen schlägt und vom Sinai die Gesetzestafeln 
herabbringt. (Fig. 76.) Von da ab werden die Bilder geringer, obwohl 
in der Geschichte Davids und Salomds noch einzelnes Treffliche er- 
reicht wird, wie denn das Urtheil Salomds, die Königin von Saba vor 
seinem Thron erscheinend, sich durch Lebendigkeit auszeichnen, und 
der Bau des Tempels zu einem trefflichen Genrebild benutzt ist. Von 
Moses, 
Gcsetzestafeln bringend, von Rafael. 
Loggien 
den vier neutestamentlichen Bildern der letzten Arkade bieten die 
Anbetung der Könige und besonders die Taufe Christi noch genug 
des Schönen. 
Die ungleiehartige Ausführung macht leicht ungerecht gegen das 
Ganze; man muss sich aber klar darüber werden, wie hier in kleinem 
Maassstabe diese heiteren Bilder einer idyllisch poetischen Welt mit der 
übrigen Dekoration zusammen ein Ganzes bilden, das in seiner ur- 
sprünglichen Schönheit von unvergleichlichem Zauber war, und selbst 
vor der letzten völligen Üebermalung, trotz aller darüber ergangene;- 
Unbill immer noch die Phantasie völlig gefangen nahm. Die gesammte
        

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