Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1273936
Die 
Loggien 
Vatikans. 
Testament angehörig, durch 
seine Schüler ausführen liess. 
Hauptsächlich waren es Gin- 
lio Romano und Perin del 
Vaga, sowie Francesco Penni, 
welche neben manchen An- 
dern diese Werke geschaffen 
haben. 
Wir können hier nicht 
auf alles Einzelne eingehen; 
es genügt im Allgemeinen 
anzudeuten, wie Rafael hier 
für die Bilder des alten Testa- 
mentes eine Darstellungsweise 
gefunden hat, die sich von 
der naiven Uebertragung in 
die unmittelbare Gegenwart, 
wie die Florentiner des 15. 
Jahrhunderts und die Vene- 
zianer sogar des Cinquecento 
sie liebten, bedeutsam unter- 
scheidet. Alles ist zu einem 
allgemein gültigen idealen 
Stil erhöht, besonders aber 
durch herrliche Entwicklung 
der landschaftlichen Gründe 
ein stimmungsvolles Element 
hinzugefügt. Am wenigsten 
gilt dies von den Bildern 
der ersten Arkade, wo die 
Schöpfungsakte in einer an 
Michelangelo erinnernden und 
doch hinter ihm zurückblei- 
benden Weise geschildert 
Werden. Aber in der Ge- 
schichte der ersten Eltern 
wird ein neuer, Rafael durch- 
aus eigener Ton angeschla- 
gen, und in der Vertreibung
        

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