Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1273597
Madonna 
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kind nimmt lebhaft Antheil an den Nahenden, so dass die Mutter es 
vom Schoosse emporhebt, da, es mit herzlicher Geberde hinabstrebt. 
Mit der einen vorgestreckten Hand eilt es der Bewegung voraus, mit 
der andern greift es in das grosse Buch des h. Hieronymus, der zur 
(101 Pesce. 
Linken andachtvoll lesend, von seinem Löwen begleitet, auf der Stufe 
des Thrones kniet. Hier ist Alles mit der grössten Meisterschaft ab- 
gewogen, und selbst die scheinbar aufgehobene Symmetrie, durch den 
kräftigen Farbenaccord in ihrer Wirkung noch gesteigert, zeigt, mit 
welcher Freiheit" Rafael solchen traditionellen Aufgaben gegenüberstand.
        

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