Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1273279
Alfani. 
Domenico 
Brief RafaePs 
257 
die Dame, auf deren Wohlwollen er vertraut, dadurch günstig zu 
stimmen. Sodann ist von andern in Aussicht stehenden Aufträgen die 
Rede, die ihm jemand für Frankreich versprochen habe. Endlich wünscht 
er von dem Präfekten einen Empfehlungsbrief an den Gonfaloniere von 
Florenz, durch welchen er den Auftrag „zu einer Malerei in einem 
gewissen Zimmer" zu erhalten hofft. Ohne Zweifel ist ein Raum im 
Palazzo Vecchio gemeint, für welchen bekanntlich schon vorher durch 
Pietro Soderini Aufträge an Lionardo und Michelangelo ertheilt worden 
waren. Wir wissen, dass nichts aus dieser Sache wurde, denn bald 
darauf erhielt Rafael, wahrscheinlich durch Vermittlung des neuen 
Herzogs von Urbino und auf Empfehlung seines angesehenen Lands- 
mannes Bramante, den Ruf an den Hof Julius II. nach Rom. Damit 
beginnt eine neue Epoche für Rafael und die italienische Kunst. 
Liibke, 
Italien. 
Malerei.
        

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