Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1273173
Katharina. 
Bildnisse 
Zeit, 
florentiner 
247 
in die Nationalgalerie nach London gelangt ist. Das Bild erinnert 
in der geistreichen Behandlung, die vielfach ein Sehraffiren mit dem 
Pinsel aufweist, und in dem zarten weichen Kolorit, dem köstlichen 
Hauch jugendlicher Anmuth und der poetischen Frühlingslandschaft 
an die Belle jardiniere. Die Skizze dazu befindet sich in der Samm- 
lung des Herzogs von Devonshire, der mit der Kohle ausgeführte 
Karton im Louvre (Br. 243). 
Mit welcher Energie Rafael sich dem Studium auch der einfachsten 
Lebenserscheinungen hingab, heweist nichts so sehr als die Reihe von 
Rafaefs Selbstporträt. 
Ufüzien. 
Bildnissen, welche der llorentiner Epoche angehören. In den Anfang 
dieser Epoche fällt das köstliche Porträt in Kreidezeiehnung, welches 
Sich in OXford (Br. 13) befindet, und die jugendliche Reinheit, die 
Seelenanlnuth eines eben aus dem Knabenalter tretenden Jünglings 
mit herzgewinnendem Zauber uns verführt. An ein Selbstporträt dabei 
zu denken, wie wohl geschehen ist, verbietet der völlig abweichende 
Schnitt des Gesichtes. In der Art der Auffassung, mehr noch in der 
technischen Behandlung mit diagonal geführten Parallelstrichen erkennt 
man wieder die Einwirkung Lionardds. An das Ende des florentiner 
Aufenthaltes dürfte das Selbstporträt der Galerie der Uffizien zu
        

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