Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1273155
Madonna Ganigiani. 
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es auf dem Gewandsaum der Madonna die Bezeichnung RAPHAELLO. 
VRB. Das Bild befand sich schon in der Sammlung Franz I. und ist 
vielleicht dasselbe, welches Rafael bei seiner Abreise nach Rom un- 
vollendet zurückliess, so dass sein Freund Ridolfo Ghirlandajo nach 
Vasarfs Bericht den blauen Mantel der Madonna fertig machte. Dass 
auch noch andere Theile daran unvollendet erscheinen, lässt sich viel- 
Studie zur Madonna. Cunigiani. 
Louvre. 
leicht daraus erklären, dass Ridolfo Bedenken tragen mochte, an die 
feineren Theile die Hand anzulegen. 
'Etwas früher, wohl 1506, entstand jene umfangreichere Darstel- 
lung der h. Familie, welche man in der Pinakothek zu München 
sieht und als Madonna Canigiani bezeichnet. (Fig. 55.) Etwa gleich- 
zeitig mit der Wiener "Jungfrau im Grünen" entstanden, sucht dieses 
schöne Bild den pyramidalen Aufbau dadurch zu vollenden, dass die 
Madonna und die h. Elisabeth mit den beiden Kindern einander gegen-
        

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