Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1273077
Madonna 
Colonna 
Berlin. 
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Rogers, jetzt der Miss Burdett Coutts in London gehörenden Madonna 
wieder. Auch sie ist in Halbiigur dargestellt, wie sie das auf einer 
Brüstung vor ihr stehende Christuskind herzlich an sich drückt und mit 
der Rechten den Fuss des Kleinen fasst. Die Formen sind hier zu 
noch reiferer Schönheit aufgeblüht, so dass man das Bild an das Ende 
der florentiner Epoche setzen muss. Dasselbe gilt von der Madonna, 
Oolonna zu Berlin, die nicht ganz vollendet ist und in der wunder- 
donna, 
von Rafael. 
Yalerie. 
Bridgewater G 
baren Leichtigkeit und Durchsichtigkeit der Töne die geniale Freiheit 
der Künstlerhand deutlich erkennen lässt. Hier hat Raf-ael der Madonna 
wieder das Gebetbuch in die Hand gegeben, aber der unruhige Kleine 
verlangt nach der Brust und sucht mit der Hand an ihrem Mieder, 
worauf die lilutter dann mit Zärtlichkeit zu ihm niederblickt. Es ist 
wieder ein Bild holdesten Mutterglücks, dabei in der Färbung wunderbar 
licht und klar. Derselben Zeit ungefähr darf man die Madonna zu 
Panshanger zuschreiben, WO dasselbe Motiv des nach der Brust ver- 
langenden Kindes neu variirt ist und die Gestalt der Madonna die herr-
        

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