Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1272562
190 
Buch. 
Kapitel. 
übrigen Florentiner. 
Die 
grossartigen Gewänder. Daran schloss sich die Taufe des Volkes durch 
Johannes, wiederum reich an geistvollen Zügen, letzteres Bild, wie die 
Predigt bemerkenswerth durch einzelne aus Dürefschen Stichen entlehnte 
Figuren. Wie köstlich ist links die Gruppe der sich zur Taufe Vor- 
bereitenden, besonders des schon fest Entkleideten, der sich die Hosen 
vollends vom rechten Fusse streift, und des sich mit beiden Händen 
am Gewande Nestelnden (die Skizze dazu in den Uffizien, Br. 387); wie 
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herrlich Johannes selbst und der vor ihm im WVasser stehende 'l'äufling, 
sowie der rechts stehende schon halbnackte, der tief ergriffen zuschaut! 
Um eine Vorstellung von dem zu gewinnen, was Andrea damals 
in der Tafelmalerei vermochte, genügt die Betrachtung des herrlichen 
für die Kirche S. Francesco ausgeführten Madonnenbildes, welches 
seinen Namen und die Jahreszahl 1517 trägt und sich jetzt in der 
Galerie der Uffizien und zwar in der 'l'ribuna befindet. (Fig. 39.) Im 
Todesjahre Fra Bartolommeds gemalt, legt das Bild Zeugniss ab von 
der edlen Freiheit, mit Welcher Andrea die Einilüsse des Frate auf- 
nahm und fortbildete. Die grossartige Anmuth der Madonna, die 
reizende Lebendigkeit des Kindes, die innige Empfindungwim Ausdruck
        

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