Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1272549
188 
Buch. 
Kapitel. 
übrigen Florentiner. 
selbst dargestellt und sein Monogramm hinzugefügt. Dieses, aus den 
verschränkten Buchstaben A und V bestehend, scheint die Ueberliefe- 
rung des sonst nicht verbürgten und jetzt von der Kritik verworfenen 
Familiennamens Vannucchi zu bestätigen. Zwei andere Entwürfe zu 
demselben Thema sieht man unter den Handzeichntingen der Uffizien, 
die eine (Br. 408) in Rothstift ausgeführte noch ganz in dem bunten 
Vielerlei der Quattroeentisten, die andere (E1391) in Sepia viel reifer 
Christi. 
Andrea del Sarto. 
und klarer. Das zweite dieser Bilder ist die Geburt lllariä, mit der 
Jahrzahl 1514 bezeichnet. Hier wird noch einmal die in der floren- 
tinisehen Kunst beliebte Schilderung der Wochenstube durchgeführt, 
wie zuletzt Ghirlandajo in Sta. lllaria, novella. in grossem historischem 
Sinn sie gegeben hatte. _Auch hier ist keine Steigerung nach der Seite 
geistiger Bedeutsamkeit zu bemerken, wohl aber ein volles Aufblühen 
reifster und edelster Schönheit. Zu der köstlichen Figur der rechts- 
stehenden Dienerin befindet sich die prächtige Röthelzeichmlng in der
        

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