Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1272368
170 
Buch. 
Kapitel. 
übrigen Florentiner, 
Die 
kehr am 3. August erlag er, zum grossen Schmerz seiner Kloster- 
genossen, seinen Leiden und ward ehrenvoll in S. Marco bestattet. 
Mit ihm erlosch eine der edelsten und reinsten Gestalten der italienischen 
Kunst. 
Unter den Schülern und Gehülfen des Meisters ist Fra Paolmo 
von Pistoja, 1490 geboren, als ein wenig bedeutender, unselbständiger 
Nachahmer Fra Bartolornmeds zu nennen. Er ist an den Arbeiten 
der S. Marco-Werkstatt betheiligt, und manches geringere in den 
Sammlungen auf Fra Bartolomrneo getaufte Bild dürfte von ihm her- 
rühren. Von 1516 datirt ein Fresko der Kreuzigung in S. Spirito zu 
V 
von Fra. Bartolommm 
Galerie Pitti. 
Siena, ein ebenfalls dem Fra Bartolonnneo nahe stehendes Bild. In 
der Sammlung der Akademie zu Florenz sieht man mehrere Bilder 
von Fra Paolino, so eine Verlobung der h. Katharina und eine würdige 
Darstellung der Pieta vom Jahr 151.9, sowie die Verleihung des Gür- 
tels an den h. Thomas, von sehr frischem, aber etwas grellem Kolorit. 
Auch in seiner Vaterstadt Pistoja finden sich verschiedene Werke 
seiner Hand, von denen die thronende Madonna mit Heiligen in 
S. Paolo, bezeichnet mit seinem Namen und der Jahreszahl 1528, 
Erwähnung verdient. Nach dem Tode Fra Bartolommeds erbte er 
dessen Entwürfe und Zeichnungen, an denen er sich aufrecht hielt, so 
dass er bisweilen zu tüchtigen Leistungen sich aufschwang. So zehrte
        

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