Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1270152
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1272340
168 
Buch. 
Kapitel. 
Die übrigen Florentiner. 
Art aus dem Jahre 1516 ist die h. Familie der Galerie Corsini in 
Rom, wo die Madonna auf einem Wiesengrunde sitzend das Christus- 
kind auf dem Schoosse hält, welches seinen Gespielen umarmt, während 
Joseph behaglich zuschaut. (Studie zum Joseph in Weimar.) 
Noch mehrere bedeutende Werke entstanden in demselben Jahre; 
so zunächst das mächtige Bild der Auferstehung Christi in der Galerie 
Pitti, von gewaltigem, fast ekstatisehem Ausdruck. Christus tritt mit 
der Geberde des Segnens unter die vier Evangelisten, in deren gross- 
x 
. 
N 
m 
  
Darstellung 
Tempel, 
von Fra Bartolommeo. 
Wien. 
artigen Gestalten ein Nachklang der römischen Eindrücke zu spüren 
ist. Für die Gestalt Christi besitzt die Sammlung in Weimar eine 
Reihe von Studienblättern. Auf beiden Seiten dieses für die Kirche 
denAnnunziata gemalten Bildes befanden sich die jetzt in den Üffi- 
zien aufgestellten Tafeln mit den Gestalten der Propheten Jesaias und 
Hieb (die Zeichnung zu letzteren ebendort, Br. 75, Studien zu beiden 
in Weimar); Werke, die in ihrer grossartigen Auffassung den Einfluss 
der sixtinischen Kapelle verrathen. Aus demselben Jahre datirt sodann 
das grosse Bild der Verklärung Mariä im Museum zu Neapel, von 
feierlicher Anordnung, aber im Kolorit von unruhiger Buntheit, die
        

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