Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1264680
Kapitel. 
Epoche. 
Byzantinisch-Romanische 
unter Paschalis II. (1099_ 1118) aus-  
geführt. Hier sind die figürlichen Theile   
minder wichtig als die überaus pracht-   
vollen Weinranken auf Goldgrund, welche   
die ganze Wölbung bedecken. Die vie-  
len dazwischen eingestreuten winzigen   
Figürchen und christlichen Embleme,  
darimter Christus am Kreuz mit Maria   
und Johannes und die altchristlichen  snöi t  
Symbole von Pfauen, Tauben und Hir-  Wfä 
scheu, die an der Quelle trinken, sind    
hier fast zu blossen Ornamenten gewor-    
den. Die musivische Kunst kehrt zu    ä 
ihren Anfängen zurück und sucht im    
zierlichen Spiel von Ornamenten und  [.95  ä 
Symbolen eine Wirkung, wie etwa die    
altchristliche Kunst in Sta. Costanza sie   E; 
erstrebte.  "(M    
Weit bedeutsamer sind die Mo-     
saiken von Sta. Maria in Trastevere.  E 
Zunächst erhielt die Apsis ihre Aus- l   
schmückung um 1140 unter Innocenz II. i,  2 
Auf prachtvollem Goldgrund sieht man  F; 
den thronenden Erlöser; aber er hat den  {ggäl ä 
Sitz mit seiner Mutter getheilt, zu der   i" allg-grüß";  
er sich liebevoll neigt, sie mit dem einen    
Arme umfangend. Auf beiden Seiten  Wg, ä 
schliessen sich andre heilige Gestalten   
an. I-Iier ist ein völlig neuer Lebens-    
inhalt gewonnen, indem die Kunst die    
ersten Regungen einer tieferen Empfm-    
dung verräth. Aehnlich verhält es sich   
mit dem bald darauf (1148) entstandenen    
Mosaik der Faeade, welches die thro-     
nende Madonna mit dem Kinde enthält,  
welcher beiderseits fünf edel bewegte  
Frauengestalten Graben darbringen. Bis   
auf zwei sind dieselben sämmtlich ge-  
krönt; nn nnnn in ihnen die nhnninhtnn  
        

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