Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1264537
Buch. 
Mittelalter. 
Das 
war der mailändisehe Bischof nach Tours versetzt worden, um seinem 
Mithruder die Leichenrede zu halten. Von Werken aus der Longo- 
bardenzcit ist dagegen Nichts erhalten, obwohl namentlich die Königin 
Theodolinde in Monza eine prächtige Kathedrale erbaute und ihren 
Palast daselbst mit historischen Darstellungen aus der Geschichte ihres 
Volkes ausmalen liess. Paulus Diaconus rühmt von ihnen, dass man 
die Tracht und ganze Erscheinung der Longobarden genau darin ab- 
gebildet gesehen habe; wollen wir uns eine Vorstellung von solchen 
Bildern machen, so ist eine Vergleichung mit den Malereien in den 
lllanuscripten der Zeit dafür wohl am Platze. 
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Dido auf dem Scheiterhaufen. 
Aus dem Virgil der Vaticana. 
Neben den Schöpfungen der grossen Malerei, haben wir nämlich 
noch gewisse Werke der Kleinkunst in's Auge zu fassen, welche nach 
manchen Seiten hin unsere Anschauung von der frühchristlichen Malerei 
ergänzen. Es sind die Miniaturen (von Minium, Zinnober), mit 
welchen man in der letzten Zeit des römischen Kaiserreichs angefangen 
hatte die Manuscripte zu schmücken. Da das klassische Alterthum 
damals schon als graue Vorzeit betrachtet wurde, deren Verständniss 
in Lebensgewohnheiten, Tracht und selbst religiösen Anschauungen 
immer schwieriger wurde, so kamen derartig illustrirende Darstellungen 
immer mehr in Gebrauch, gefördert durch die Prachtliebe der Vor- 
nehmen und das noch echt antike Bedürfniss nach Anschauung. Dass
        

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