Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1269813
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Buch. 
Frührenaissance. 
schwaches und flaues Werk dieser Art ist sein Christus, der von 
Engeln angebetet wird, im Belvedere zu Wien, vom Jahre 1496. 
Nicht bedeutender ist die stark übermalte Verkündigung von 1504 in 
der Sammlung der Kunstakademie daselbst. Weit Würdevoller das 
grosse Altarbild der Galerie zu Stuttgart vom Jahre 1507, welches 
Thomas von Aquin, zwischen den h. Marcus und Ludwig thronend, 
Fig. 156. 
Mariä Tempelgaug, von V. Carpaccio. 
Mailand. 
darstellt. Auch hier freilich überwindet Carpaccio im Ausdruck nicht 
eine gewisse trockene Nüchternheit, aber die Tüchtigkeit der Durch- 
bildung und die glänzende Kraft des Kolorits verbürgen doch dem 
Bilde einen bedeutenden Eindruck, obgleich der Kopf des Thomas und 
zum Theil der des Marcus durch Üebermalung stark gelitten haben. 
In der umständlichen Genauigkeit, mit welcher das Katheder des Hei- 
ligen sammt dem olfenstehenden Bücherkasten geschildert ist, verräth 
sich wieder die Vorliebe für realistisches Detail. Aus dem folgenden
        

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