Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1269668
Kapitel. 
Schule von Venedig. 
Die 
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Schatten, der die letzte Stufe der koloristischen Entwickelung vorbe- 
reitet. Ein ähnliches Bild mit der h. Elisabeth und Johannes dem Täufer, 
im StädePschen Institut zu Frankfurt, ebenfalls vortrefflich in der 
Farbe, ist nicht frei von auffallenden Verzeichnungen. Den Uebergang 
zu den grösseren Compositionen bildet dann die Madonna in S. M. de' 
Frari zu Venedig vom Jahr 1488, die zu den schönsten dieser Werke 
Fig. 153. 
Madonna mit S. Paulus und Georg, von Giov. Bellini. 
Venedig, 
Akademie. 
gehört. Hier ist die Madonna mit dem Kinde thronend dargestellt, 
Während zwei Engelknaben im Hemdchen an den Stufen des Thrones 
ein Concert aufführen. Die Seitentafeln enthalten je zwei Heilige, 
Das Höchste aber erreicht der Meister in den grossen Altar- 
werken, wo es gilt, die Madonna als Himmelsfürstin auf hohem Thron 
von einem Hofstaat von Heiligen umgeben, zu verherrlichen. Hier is; 
Giovanni Bellini in voller Selbständigkeit der Schöpfer eines neuen 
Typus für dieses Hauptthema der italienischen Malerei. Ohne Zweifel 
Lübke, Italien. Malerei. I. 34
        

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