Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1269641
IX. Kapitel. 
VOI] 
Schule 
Die 
Venedig. 
527 
lung zeigt. Ein etwas kleineres Bild ebendort, Nr. 10, ist vollends 
so hölzern, dass man es nicht wohl dem Meister zusprechen darf. 
Dasselbe gilt von zwei ähnlichen Madonnen der Brera zu Mailand, 
von welchen Nr. 292 nur eine harte, ziemlich schwache Schulcopie, 
Während Nr. 293 Wenigstens von einem tüchtigen Schüler herrührt. 
Ob die übel zugeriehtete Madonna in der Galerie von Bergamo von 
des Meisters eigener Hand stammt, ist bei dem jetzigen Zustande des 
Madonna. von Giovanni Bellini. 
Venedig, 
Akademie. 
Bildes schwer zu sagen. Von köstlichem malerischen Reiz dagegen 
ist die kleine Madonna, welche aus dem Arsenal in die Sammlung der 
Akademie von Venedig gelangt ist (Fig. 152): in der Anordnung 
herrscht schon eine schlichte Natürlichkeit, der Ausdruck der Mutter 
hat etwas sorglich Liebevolles, die in Wolken schwebenden Engel- 
köpfchen sind voll Anmuth, vor Allem aber ist die lalare, heitre Land- 
schaft des Hintergrundes von idyllischem Zauber. Zu den anziehend- 
stcn Werken dieser Art gehört eine Tafel derselben Sammlung, mit
        

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