Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1269415
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Buch. 
Frührenaissance. 
Die 
von etwas leeren Zügen, auch die Einzelheiten, besonders die Hände, 
weniger gediegen durchgeführt. Noch zwei andre Flügelbilder gehören 
zu derselben Reihe, unter denen wieder das mit Petrus und einem 
heiligen Bischof vorzüglich, 
1-   das mit Johannes dem Evan- 
RIP i] gelisten, S. Katharina und 
  C 3x]. i, Antonius von Padua geringere 
 i ä xäärtl i, y Bedeutung hat. Eine tüchtige 
f:   E-     Arbeit ist ferner der h. Fran- 
   5]! ziskus, der die Wundmale 
 h; empfängt, obwohl man hier 
  511  lu- ,  
"     bemerken kann, dass Dar- 
  .1 7h l Hi) 
       stelluug bewegten Handelns 
Ä  Q   i"; f  i, bei Macrino wie bei den 
    711,? 'i   meisten Oberitalienern nicht 
(Iltis il; i {il   i)  recht gelingt. Auch auf der 
i, w,  u: iälhwa w. v? um W._  v, v.   
   u r l l N Kreuzabnahme macht man 
l,  j Ä  dieselbe Wahrnehmung, dazu 
   oimvp,      
 i    Qwg.  fehlt es am tieferen Verstand 
  jf,fir   H:  Ms niss des Nackten, und ebenso 
  i   122-11 (1     s; w    
  I;   s.   wollen d1e Verkurzungen 
    i,  ,  j, nicht recht gelingen; auch 
     [i ist hier die Farbe nicht so 
 F ff Vgxlm, f ; harmonisch wie sonst, sondern 
   3„ l etwas bunt. Doch herrscht 
  ' .  H,   aiiipliiii  x  wiederum der Ausdruck einer 
 U I" l-    i l . 
   1a. illliuili  n! edlen Empfindung. Etwas 
e f? "M331? I , Willi, 411i    
 1,:   Ä   {lauer und oberflachlicher 
1x, 6h T:   2 endlich sind zwei Tafeln mit 
Ä  Johannes dem Täufer und 
KETHH L"  Y Jakobus. Zu seinen besten 
Fig. 146. S. Ludwig und Paulus, von Macrino Arbeiten gehört elne  Tafel 
d'Alba. Turin. in der Kunstakademie da- 
selbst die h. Agatha darstel- 
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lend, welche ihre abgeschnittenen Brüste auf einem Teller präsentirt; 
gegenüber der h. Franziskus mit einem Kruzifix, auf welches der 
knieende Stifter des Werkes gmit dem Ausdruck inniger Verehrung 
blickt. Namentlich dieser Proülko f mit der euer isch vertretenden 
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Unterli e ist von bedeutender Kraft der Behandlun wie in Bronce 
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