Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1269293
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Buch, 
Die Frührenaissance. 
verkleidet worden, und nur der Glockenthurm, ein charakteristischer 
Backsteinbau mit romanischen Schallöifnilngen und kegelförmiger Spitze, 
ist unberührt geblieben.  Im Chorumgang sieht man gegenwärtig das 
kolossale Altarwerk aufgestellt, welches ehemals den Hochaltar 
schmückte. Es wurde bei den beiden Künstlern im Jahre 1485 
bestellt und ist, einzelne Beschädigungen abgerechnet, im Wesentlichen 
sammt seinem reichgeschnitzten und vergoldeten Renaissancerahmen 
Porträt von Buttinone. 
Pal. Borromeo. 
Mailand. 
wohl erhalten. Das Werk zeigt die alte in Oberitalien beliebte An- 
ordnung einer grossen aus einer Anzahl Einzeltafeln zusammengesetzten 
Composition, deren einzelne Glieder durch Pilaster und Gesimse ver- 
bunden werden. Im oberen Mittelfelde sieht man die thronende Ma- 
donna von Engeln umgeben, im unteren den h. Martin, zu Pferde 
seinen Mantel zertheilend, daneben oben und unten drei Heilige 
jederseits; ganz oben im abschliessenden Giebelfelde Christus als 
Sehmerzensmann. Alles ist von reicher perspektivisch gemalter Archi-
        

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