Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1268547
Kapitel. 
Schule 
Die 
VOll 
Umßrien. 
423 
Darstellung der Kreuzigung der übertriebene Ausdruck, der bei Jo- 
hannes ein völliges Schreien, bei Maria und Magdalena, ein unschönes 
Heulen wird. Diese Uebertreibungen erinnern an Aehnliches bei Sie- 
nesen, wie Matteo da Siena und Taddeo di Bartolo, dessen Ausgiessung 
des 11. Geistes von 1403 in S. Agostino zu Perugia, direkte Anklänge 
Aus der Verkündigung von Niccolö Alunno. 
Perugia. 
bietet. Zeichnung und Moclellirung sind streng, aber recht mtihsani, 
die Färbung von bleierner Schwere. In der Galerie Colonna daselbst 
sieht man eine Madonna della Misericordia. Aus dem Jahre 1468 
besitzt die Galerie zu Carlsruhe Theile einer ehemaligen Kirchen- 
fahne aus S. Gregorio zu Assisi, welche als Hauptbild die Kreuzigung 
enthält. Eins seiner besten Werke ist ein grosser vieltheiliger Altar
        

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