Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1268475
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Buch. 
Die Frührenaissance. 
kung auf einen weit älteren Künstler, Don BCWÜOZOM-HIGO clella Gatta 
unverkennbar. Um 1408 geboren, lebte er bis in den Ausgang des 
Jahrhunderts und zeichnete sich hauptsächlich als Miniaturmaler aus. 
Seine gerühmten Werke dieser Art sind verschollen, aber er arbeitete 
unter Signorelli und Perugino in der Sixtinischen Kapelle und hat 
ausserdem mehrfach Altarbilder gemalt. In den früheren Arbeiten, 
Fig- 
Die Schule des Pan, von Signorelli. 
Berlin. 
wie der Altartafel des h. Rochus im Museum zu Arezzo vom Jahre 
1479, zeichnet er sich durch weiche Anmuth der Empündung aus. 
Noch ein zweites Bild derselben Sammlung stellt diesen pestabweh- 
renden Heiligen dar. Diese Werke entstanden in Erinnerung an die 
Pest vom Jahre 1468, und das erstere giebt eine kulturgeschichtlich 
interessante Schilderung des Zustandes der Stadt während der Seuche. 
Auch ein Freskobild über dem Portal von S. Bernardo, welches den 
Besuch der Madonna bei dem h. Bernhard schildert, rührt von seiner 
Hand. Durch den Aufenthalt ih Rom und besonders durch die Be-
        

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